Beamtenberatung24 Emblem
⚖️ DU-Versicherung Justizvollzug

Dienstunfähigkeit Justizvollzug:
Höchste Quote aller Beamten

Gewalt, PTSD und chronischer Stress — Vollzugsbeamte haben die höchste Dienstunfähigkeitsrate aller Berufsgruppen. Berechnen Sie jetzt Ihre Versorgungslücke.

Höchste DU-Rate aller Beamtengruppen~62 % aus psychischen GründenLücke oft über 1.500 €/Monat
Häufige Gründe

Warum werden Vollzugsbeamte dienstunfähig?

Vollzugsbeamte arbeiten täglich in einem hochbelastenden Umfeld: Körperliche Auseinandersetzungen, psychologische Manipulation durch Inhaftierte und das erzwungene Miterleben extremer Lebenssituationen hinterlassen Spuren. PTSD-Raten im Justizvollzug übersteigen die der Polizei.

Chronischer Stress durch Unterbesetzung und Schichtdienst verschärft die Situation. Die psychische Erkrankungsquote bei DU liegt mit ~62 % so hoch wie in keiner anderen Berufsgruppe. Wir sind Ihr freier Beamtenversicherungsmakler und vergleichen über 40 Anbieter für Sie.

Jetzt DU-Schutz anfragen

Gründe für Dienstunfähigkeit im Justizvollzug

Psychische Erkrankungen (PTSD, Burnout, Depression)62%
Erkrankungen des Bewegungsapparats18%
Körperliche Verletzungen durch Gewalt12%
Herz-Kreislauf-Erkrankungen5%
Sonstige Ursachen3%

* Schätzung auf Basis von Versorgungsberichten und Branchenstudien

Beamtenstatus

Leistungen bei Dienstunfähigkeit im Justizvollzug

Was der Staat zahlt – und was die Versicherung schließen sollte.

Beamtenanwärter / Ausbildung

Kein Ruhegehalt bei krankheitsbedingter DU. Entlassung + GRV-Nachversicherung.

Beamte auf Probe

Ruhegehalt nur bei Dienstunfall. Krankheitsbedingte DU führt zur Entlassung.

Verbeamtete Vollzugsbeamte

Ruhegehalt ab 5 Dienstjahren, Mindestsatz ~35 %. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Vollzugsgesetze.

Versorgungslücke

Versorgungslücke für Vollzugsbeamte konkret

Beispielrechnung: Justizvollzugsbeamter A7, 8 Dienstjahre.

Ein Justizvollzugsbeamter (A7, Brutto ca. 3.000 €, Netto ca. 2.200 €) erhält nach 8 Dienstjahren bei DU das Mindestruhegehalt (~35 %). Netto verbleiben ca. 950–1.100 €. Monatliche Versorgungslücke: 1.100–1.300 €.

Als freier Makler vergleichen wir über 40 Anbieter für Sie.

Versorgungslücke berechnen lassen

Beispiel: Justizvollzugsbeamter A7, 8 Dienstjahre

Nettoeinkommen aktiv~2.200 €
Mindestruhegehalt (netto)~1.050 €
Versorgungslücke~1.150 €

* Beispielrechnung. Tatsächliche Werte abhängig von Bundesland, Besoldungsgruppe und Dienstjahren.

Heilfürsorge

Heilfürsorge im Justizvollzug — was gilt wann?

In einigen Bundesländern haben Vollzugsbeamte Anspruch auf Heilfürsorge — aber die Regelungen variieren stark.

Bundesländer mit Heilfürsorge

Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen — nicht alle gewähren Vollzugsbeamten Heilfürsorge. Prüfen Sie Ihren Anspruch beim Dienstherrn.

Warum trotzdem DU absichern?

Heilfürsorge deckt Krankheitskosten ab — nicht das Einkommensrisiko bei Dienstunfähigkeit. Bei DU bleibt die Versorgungslücke zwischen aktiven Bezügen und Ruhegehalt.

Diese Lücke schließt nur eine DU-Versicherung. Mehr zur Heilfürsorge für Polizei & Feuerwehr.

Rechner

Wie groß ist Ihre Versorgungslücke?

Berechnen Sie anhand Ihrer Besoldungsgruppe und Dienstjahre, wie viel monatliche DU-Rente Sie benötigen.

Ihre Angaben

Alle Felder wirken sich live auf das Ergebnis aus.

5 Jahre
30 Jahre

* Schätzung auf Basis Bundesbesoldung 2025 ( § 14 BeamtVG). Abweichungen nach Bundesland, Steuerklasse, Familienzuschlag möglich. Versorgungsabschläge ( § 14 Abs. 3 BeamtVG, max. 10,8 %) nicht eingerechnet. Kein Rechtsanspruch.

Ihre Berechnung

Grundgehalt brutto

A10, Stufe 3

3.158 €

Nettogehalt (geschätzt)

inkl. Familienzuschlag

2.242 €

Ruhegehaltssatz

5 J. × 1,79375 %

35.00 %

Ruhegehalt netto (geschätzt)

bei sofortiger DU

917 €
Versorgungslücke
1.325

59% Ihres Nettogehalts fehlen bei DU

Empfohlene DU-Rente

zum Schließen der Lücke

1.350
Lücke von 1.325 € absichern
Häufige Fragen

Fragen zur DU-Versicherung für Vollzugsbeamte

01Warum ist die Dienstunfähigkeitsrate im Justizvollzug so hoch?

Vollzugsbeamte sind täglich extremen psychischen Belastungen ausgesetzt: Körperliche Übergriffe durch Inhaftierte, Miterleben von Suizidversuchen, psychologische Manipulation und chronischer Schichtdienst. PTSD-Raten übersteigen die anderer Beamtengruppen. ~62 % der DU-Fälle im Justizvollzug sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen.

02Gilt im Justizvollzug Landes- oder Bundesbeamtenrecht?

Justizvollzugsbeamte sind Landesbeamte. Es gilt das Beamtenrecht des jeweiligen Bundeslandes. Die Versorgungsregeln ähneln dem BeamtVG, können aber im Detail abweichen. In allen Bundesländern gilt: Ab 5 Dienstjahren besteht bei DU ein Ruhegehaltsanspruch.

03Habe ich als Vollzugsbeamter Anspruch auf Heilfürsorge?

Das hängt vom Bundesland ab. Viele Länder gewähren Vollzugsbeamten Heilfürsorge (ähnlich wie Polizei und Feuerwehr), andere nicht. Prüfen Sie Ihren Anspruch bei Ihrer Personalstelle. Wichtig: Heilfürsorge deckt Krankheitskosten — nicht die Einkommenslücke bei Dienstunfähigkeit.

04Welche DU-Klausel ist für Vollzugsbeamte besonders wichtig?

Für Vollzugsbeamte ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel unverzichtbar. Viele Anbieter verwenden unechte Klauseln, die auf allgemeine BU abstellen. Eine echte Klausel greift bereits dann, wenn Sie Ihren konkreten Beamtendienst nicht mehr ausüben können — unabhängig davon, ob Sie theoretisch noch andere Tätigkeiten ausüben könnten.

05Wann sollte ich als Vollzugsbeamter eine DU-Versicherung abschließen?

So früh wie möglich — idealer Zeitpunkt ist die Ausbildung oder der Ausbildungsbeginn. Die hohe DU-Rate im Justizvollzug bedeutet ein überdurchschnittliches Risiko. Wer wartet und erste psychische Belastungsreaktionen zeigt, riskiert Ausschlussklauseln oder Ablehnung durch den Versicherer.

Bereit für Ihre persönliche Beratung?

Kostenlos, unverbindlich, persönlich. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Mo–Fr 08:30–16:30 UhrTermine außerhalb auf AnfrageTelefonisch, per Video oder vor Ort